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Suche nach niederschwelligen Entlastungsangeboten
Betreuungsgruppen
Betreuungsgruppen sind niederschwellige Hilfsangebote zur Entlastung
von pflegenden Angehörigen. Durch sie werden die Angehörigen regelmäßig
stundenweise bei der Betreuung des Demenzkranken abgelöst, so dass sie die
gewonnene freie Zeit anderweitig nutzen können.
Dadurch können Angehörige neue Kraft für die weitere Betreuung und Pflege
zuhause schöpfen. Erschwingliche Teilnehmerbeiträge und kurze Wege sollen es den
Angehörigen erleichtern, ihren Demenzkranken erstmals zeitweise in Obhut fremder
Betreuer zu geben.
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Helferkreise
Pflegende Angehörige verlieren häufig durch die Rund-um-die-Uhr-Pflege den
persönlichen Freiraum. Erschwerend kommt hinzu, dass zu vielen Erledigungen die
erkranken Familienangehörigen nicht mitgenommen werden können. Dies trifft
besonders diejenigen Angehörigen, die keine Entlastung durch in der Familie oder
durch Freunde erhalten. Hier hat die häusliche Entlastungsbetreuung einen ganz
besonderen Stellenwert. Sie hilft, den Alltag besser zu bewältigen und neue
Kräfte zu schöpfen. Den Zeitpunkt, wann Angehörige die stundenweise Entlastung
in Anspruch nehmen wollen, bestimmen sie selbst. Wenn das Gefühl 'nicht mehr zu
können' da ist, kann auch kurzfristig Unterstützung angefordert werden.
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Angehörigengruppen
Viele Angehörige erleben in Angehörigengruppen die Aufgeschlossenheit und
das starke Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppe. Gegenüber Menschen in
gleichen Situationen fällt es vielen leichter, sich zu öffnen.
Fremdheitsgefühle werden schnell vergessen und die gegenseitige Anteilnahme
ist wohltuend. Hier können Angehörige über Schuldgefühle reden, Ängste
aussprechen, sich gegenseitig trösten und bestärken, Kraft schöpfen und
neuen Mut fassen. Im gemeinsamen Informations- und Erfahrungsaustausch
erfahren sie Unterstützung und erhalten wichtige Anregungen zur
aktivierenden Pflege im häuslichen Bereich. Die fachkompetente Leitung hilft
bei der gemeinsamen Suche nach individuellen Problemlösungen, klärt über die
Krankheit auf, macht auf die veränderte innere Lebenswelt des Demenzkranken
aufmerksam und schult die Wahrnehmung z.B. für die unausgesprochenen
Bedürfnisse und Gefühle des Kranken.
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