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Demenzen
"Grundsätzlich wird
unterschieden zwischen primären und sekundären Formen
der Demenz.
Mit den sekundären Demenzformen sind solche
gemeint, bei denen die Demenz Folge einer anderen
Grunderkrankung ist, wie z.B. Stoffwechselerkrankungen,
Vergiftungserscheinungen durch Medikamentenmissbrauch,
Vitaminmangelzustände oder auch Depressionen. Hirntumore
oder -geschwulste oder ein Normaldruckhydrozephalus
(eine Abflussstörung der
Hirnrückenmarksflüssigkeit) können ebenfalls für
demenzielle Symptome verantwortlich sein. Diese
Grunderkrankungen sind zumindest zum Teil behandelbar
und manchmal ist auch eine Rückbildung der
Demenzsymptomatik möglich. Sekundäre Demenzen machen bis
zu 10% aller Krankheitsfälle aus.
Primäre Demenzen sind solche, bei denen der
Krankheitsprozess direkt im Gehirn beginnt. Sie sind
nach heutigem Kenntnisstand irreversibel. Neben der
Alzheimer-Krankheit mit einem Anteil von ca. 60% aller
Fälle, gibt es noch einige weitere primäre Demenzen. Die
häufigsten sind vaskuläre (gefäßbedingte) Demenzen,
die Lewy-Körperchen-Demenz und die
frontotemporalen Demenzen. Sehr selten ist die
Creutzfeldt-Jakob Krankheit.
Sekundäre Demenzen sind beispielsweise das
Korsakow-Syndrom und die Demenz bei Morbus
Parkinson."
Quelle: Deutsche Alzheimergesellschaft, 21. August 2008 (http://www.deutsche-alzheimer.de/index.php?id=13)
"Demenz ist ein Überbegriff für eine
Vielzahl von Erkrankungen. Allen Unterformen der Demenz ist
gemeinsam, dass sie zu einem Verlust besonderer geistiger
Fähigkeiten (Intelligenz) führen. Typisch ist eine Verschlechterung
der Gedächtnisleistungen, des Denkvermögens, der Sprache und des
praktischen Geschicks, jedoch keine Trübung des Bewusstseins. Diese
Veränderungen haben zur Folge, dass Menschen mit Demenz ihre
alltäglichen Aufgaben nicht mehr ausführen können.
Die Demenz ist keineswegs eine normale Alterserscheinung, die jeden
mehr oder minder betrifft, sondern eine Erkrankung, die
typischerweise im Alter auftritt.
Die Ursachen der Demenzerkrankung sind vielfältig. Rund 1 Million Menschen leiden allein in Deutschland an einer Demenzerkrankung. 700.000 davon sind an Alzheimer Demenz erkrankt, bei der in bestimmten Bereichen des Gehirns allmählich Nervenzellen zu Grunde gehen. Bei etwa 200.000 Demenzkranken wird das Gehirn durch Durchblutungsstörungen dauerhaft geschädigt (vaskuläre Demenz). Seltenere Formen und Mischformen machen den verbliebenen Anteil aus."
Quelle: Universität Witten/Herdecke, Patientenleitlinien (http://www.patientenleitlinien.de/Demenz/demenz.html)
Auf den folgenden Seiten können Sie sich näher informieren zu folgenden Arten der Demenz:
Informationen / Downloads / Broschüren zum Krankheitsbild Demenz: <hier kicken>.
Unterstützung und Entlastung für (pflegende) Angehörige: