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Tagespflege:

  • in einer teilstationären Einrichtung können Sie Ihren Angehörigen für mehrere Stunden am Tag unterbringen, z.B. 09-16 Uhr zum Teil mit Fahrdienst

Kurzzeitpflege

  • Wenn häusliche Pflege oder teilstationäre Pflege nicht möglich ist, z.B. nach Krankenhausaufenthalt oder Urlaub der Pflegeperson
  • Die Pflegekasse übernimmt die Kosten für maximal 56 Kalendertage (8 Wochen) im Jahr bis zu einem Wert von 1.612 €
  • Aufstockung möglich um die Mittel der Verhinderungspflege: max. 3.224 €
  • Die Hälfte des Pflegegelds wird bis zu 8 Wochen weitergezahlt
  • Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung müssen selbst getragen werden
  • Der Anspruch auf Kurzzeitpflege besteht erst ab Pflegegrad 2
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Verhinderungspflege

  • Wenn die Pflegeperson an der Pflege gehindert ist, kann Verhinderungspflege in Anspruch genommen werden
  • Diese kann erst in Anspruch genommen werden, wenn die Pflegeperson mindestens 6 Monate zuhause gepflegt hat
  • Es besteht ein Anspruch auf 1.612 € für maximal 42 Kalendertage (6 Wochen) im Jahr
  • Die Hälfte der Kurzzeitpflegebetrags kann auf die Verhinderungspflege angerechnet werden: max. 2.418 €
  • Der Anspruch auf Verhinderungspflege besteht erst ab Pflegegrad 2
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Entlastungsbetrag als Erstattungsanspruch in Höhe von 125 €

  • Verwendung für Betreuungsgruppen für Demenzerkrankte, Einzelhelfereinsätze (Siehe Helferkreise), Hauswirtschaftliche Leistungen, Tagespflege, Kurzzeitpflege
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Pflegehilfsmittel

  • Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel werden bis zu einem Höchstbetrag von 40 € je Monat von der Pflegekasse übernommen
  • Auf technische Pflegehilfsmittel wird eine Zuzahlung von 10% (höchstens 25 €) erhoben, z.B. für einen Badewannenlifter
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Verbesserungen des Wohnumfelds

  • Der Höchstbetrag je Maßnahme beträgt 4.000 €
  • Vor jeder Maßnahme ist die Pflegekasse zu kontaktieren, um die Voraussetzung der Bewilligung zu prüfen (Kostenvoranschlag)